Im letzten Semester ist einiges passiert.
Ich habe erlebt, wie sich Freunde gemeinsam auf den Weg machen, ihrer Identität in Jesus auf die Spur zu kommen und mutig zu fragen, was Jesus sagt.
Auf der Arbeit erlebe ich wie sehr Gebet einen Unterschied macht, Gott Weisheit und Rat in komplexen Situationen schenkt und wie ich auf ihn angewiesen bin bei jedem einzelnen Gespräch. Ich betrete meine Arbeitsstelle nicht mehr ohne vorher für die Gespräche zu beten und Gottes besonderen Schutz und Segen auszurufen.
Dann verlor mein Mann von heute auf morgen seine Arbeit. Es hat uns erstmal ganz schön aufgewühlt, herausgefordert und dann trainiert trotz der Umstände nicht auf den tobenden Sturm zu schauen, sondern auf Jesus. Wir erlebten sehr konkrete Hilfe durch Gebete und Rat von Freunden/Familie und vom Jakobsbrunnen. Außerdem einen besonderen Frieden, der uns mehrere Wochen lang getragen hat.
Meine Identität ist in den letzten Semestern immer tiefer gewachsen. Ich bin mutiger geworden und merke richtig, wie Jesus mir konkret Menschen in den Weg stellt, mit denen ich reden oder für die ich beten und Eindrücke weitergeben soll. Die Trainingsübungen helfen so sehr dabei dran zu bleiben und den Austausch mit Jesus zu vertiefen. Der Jakobsbrunnen ist wie ein Fitnessstudio für meine geistliche Muskeln geworden. ☺️